Rußpartikelfilter reinigen – so wird der DPF gereinigt

Jeder Dieselfahrer hat in seinem Auto ein wichtiges Bauteil was den Diesel zu einem sehr sauberen Antrieb macht, auch wenn uns die Politik da zurzeit massiv etwas anders einreden will.

Gemeint ist der Dieselpartikelfilter, kurz DPF. Dieser Rußpartikelfilter filtert Umwelt- und Gesundheitsschädliche Stoffe aus den Dieselabgasen. Der Rußpartikelfilter ist dabei eigentlich selbstregenerierend, das heißt er wird regelmäßig, bzw. immer, wenn es nötig ist, einem Reinigungsprogramm unterzogen.

Die Software Ihres Autos startet ein Filterregenerationsprogramm, durch Veränderung einiger Parameter werden die Abgastemperaturen erhöht, der Rußpartikelfilter wird dadurch freigebrannt.

Das alles passiert ganz ohne Ihr zutun und ohne dass Sie es merken.

Rußpartikelfilter reinigen
Rußpartikelfilter reinigen

Wenn Ihre Hilfe beim Reinigen des DPF gefragt ist:

Manche Dieselfahrer können ein leidvolles Lied von zugesetzten Dieselpartikelfilter singen, die gelbe Warnlampe geht an, nämlich dann, wenn es die Software nicht mehr schafft den Rußpartikelfilter von selber zu reinigen. Das kommt häufig, wenn man viel Kurzstrecke fährt.

Was nun zu tun ist müssen Sie in Ihrem Handbuch nachlesen, das ist bei jedem Hersteller unterschiedlich. Meist ist es so dass Sie über eine bestimmte Fahrstrecke nicht unter einen bestimme Drehzahl kommen dürfen, dann wird der DPF freigebrannt.

Ein Rußpartikelfilter hält nicht ewig

Die Hersteller geben meist eine Laufleistung von 120.000 bis  200.000 Kilometern an, dann ist der Dieselpartikelfilter zugesetzt und muss erneuert werden. Je nach Fahrtweise und Strecke, kann das aber auch schon viel eher passieren, und das ist extrem ärgerlich.

Denn die Kosten sind enorm, zwischen 1000 und 3000 Euro kostet der Wechsel des Rußpartikelfilters.

Wenn der Rußpartikelfilter zugesetzt ist dann kommen Sie nicht drumherum diesen zu ersetzen oder zu reinigen, Ihr Motor schaltet nämlich irgendwann in das Notlaufprogramm, und das aus gutem Grund.

Denn es kann sein das der Gegendruck der Abgase durch den zugesetzten Filter steigt, das Auto verbraucht mehr Diesel und die Leistung sinkt rapide. Die Folge können außerdem Turbolader- oder Motorschäden sein, also alles etwas was niemand braucht.

Doch lassen Sie sich nicht vorschnell von der Werkstatt etwas einreden, lesen Sie weiter.

Die Reinigung des Rußpartikelfilters spart viel Geld

Mittlerweile geht es deutlich günstiger, denn einige Firmen haben diese Marktlücke entdeckt, und bieten die Reinigung von Dieselpartikelfilter an.

Mittlerweile gibt es eine Handvoll Anbieter die sich etabliert habe, diese setzen auf unterschiedliche Methoden zu Rußpartikelfilterreinigung.

Die Anbieter versprechen eine Wiederherstellung des Durchströmungsverhaltens um 98% – der Dieselpartikelfilter wird also so gut wie neu durch die Reinigung.

Der Ablauf der Reinigung:

Wenn Ihr Rußpartikelfilter am Ende seiner Zeit ist, dann schaffen Sie Ihr Auto in die Werkstatt und lassen den zugesetzten DPF ausbauen, Sie (oder Ihre Werkstatt) sendet diesen zu einem von Ihnen ausgewählten Anbieter, es gibt welche die Ihnen einen 24 Stunden Service anbieten, also wenn der Rußpartikelfilter bei Ihnen eintrifft, wird er innerhalb von 24 Stunden gereinigt und geht wieder in den Rückversand an Sie, oder Ihre Werkstatt.

Das heißt das Sie ungefähr drei Tage einplanen müssen bis Sie Ihr Auto wiederhaben, das ist angesichts der Riesen Ersparnis durchaus zu verschmerzen.

Die Kosten der Rußpartikelfilterreinigung:

Diese sind erfreulich und wesentlich günstiger als wenn Sie einen Tausch bezahlen müssten. Denn die Reinigung bei einem guten Anbieter kostet aktuell 290 Euro, das ist der Komplettpreis inklusive Versand Ihres Rußpartikelfilters.

Hinzu kommen dann natürlich noch die Kosten Ihrer Werkstatt die den Dieselfilter aus, und wieder einbaut. Wenn Sie sich ausreichend auskennen dann können sie diese Arbeitsschritte natürlich auch selbst erledigen, dann sparen Sie sich diese Kosten.

Alles in allem sind Sie mit der Reinigung des Dieselpartikelfilter weit unter dem Preis den Sie für einen Tausch bezahlen müssten.

Den Rußpartikelfilter selber reinigen:

Sehen Sie häufiger die Warnlampe ihres DPF, dann können Sie auch selbst Hand anlegen, und versuchen den Rußpartikelfilter selber zu reinigen. Wie das geht, das lesen Sie hier:

Zunächst besorgen Sie sich ein Dieselfilter-Reinigungsset nach Wahl, klicken Sie für eine Auswahl hier.

Lesen Sie unbedingt die beiliegende Bedienungsanleitung durch und gehen Sie nach dieser vor.

Wir haben schon einige solcher Sets getestet und können Ihne das grobe Vorgehen schildern:

  • Lassen Sie das Auto für mindestens 2 Stunden stehen so das es sich abkühlt
  • Schauen Sie wie Sie Zugang zum Dieselpartikelfilter bekommen, manchmal müssen Teile demontiert werden
  • Sprühen Sie nun das Reinigungskonzentrat nach Anleitung direkt in den Rußpartikelfilter, bei allen Sets musste das Mittel komplett aufgebraucht werden
  • Warten Sie die angegebene Einwirkzeit ab
  • Jetzt kommt die Spüllösung an die Reihe, auch diese sprühen Sie nach Anleitung komplett in den DPF hinein
  • Wenn Sie Teile demontieren mussten dann bauen Sie diese wieder zusammen
  • Jetzt heißt es eine halbe Stunde Auto fahren, damit der Reiniger wirken kann. Dazu ist eine hohe Temperatur notwendig, also am besten ist es wenn Sie eine halbe Stunde auf der Autobahn fahren, oder Sie fahren so wie es im Handbuch ihres Autos steht, wenn der DPF gereinigt werden muss.

Hier können Sie sich ein Dieselpartikelfilter-Reinigungsset bestellen.

Fazit: Wenn der DPF zugesetzt ist dann muss das nicht zwangsläufig eine Reparatur bedeuten die in die tausende geht, es gibt mit der Reinigung häufig einen wesentlich günstigeren Weg. Wichtig ist das Sie rechtzeitig handeln wenn die DPF Kontrollleuchte regelmäßig angeht. Dann sollten Sie vorbeugend ein Reinigungsset anwenden, das hilft die Lebensdauer Ihres Rußpartikelfilters zu verlängern.

Wir wünschen viel Erfolg

Anhänger Stecker von 7 auf 13-polig tauschen – so geht’s

Wenn Sie ab und zu einen Anhänger an Ihr Auto hängen dann kennen Sie wahrscheinlich das Problem – der 7 polige Stecker an den Anhängern passt nicht in die Dose Ihres Autos.

Neuere Autos haben nämlich eine Hänger Anschlussdose für 13 polige Stecker, Abhilfe ist schnell geschafft, denn es gibt Adapter von 7 auf 13-polig, die man einfach zwischen Stecker und Dose steckt. Adapter können Sie hier kaufen.

Doch diese Lösung hilft zwar erstmal das Licht und Blinker am Anhänger funktionieren, allerdings ist das keine Dauerlösung, denn die Adapter gehen häufig kaputt, haben Wackelkontakte oder versagen nach Wassereinbruch komplett. Nicht selten passiert es auch das der Adapter an der Dose des Autos vergessen werden, und dann abfallen.

Die Folge ist dann nicht selten ein Knöllchen von der Polizei, nämlich dann, wenn Sie angehalten werden, weil das Licht oder die Blinker Ihres Anhängers nicht ordnungsgemäß funktionieren.

Doch man kann diesem ganzen Ärger aus dem Weg gehen:

7-poligen Stecker einfach gegen 13-poligen Stecker selber tauschen

Das ist nämlich recht einfach möglich, wer nicht komplett zwei linke Hände hat und mit einem Schraubendreher umgehen kann, der kann den alten 7-poligen Stecker an seinem Anhänger ganz einfach gegen eine neuen 13-poligen Stecker tauschen, dieser passt dann an jedes neuere Auto, ganz ohne nervigen Adapter.

Legen wir los – mit dieser Anleitung tauschen Sie Ihren Stecker vom Anhänger ganz schnell:

Als erstes benötigen Sie natürlich einen neuen 13-poligen Steckerdiesen bestellen Sie ganz einfach hier Online.

Wenn er geliefert wurde schnappen Sie sich einen kleinen Schraubenzieher und begeben sich zu Ihrem Anhänger.

Öffnen Sie nun den alten 7-poligen Stecker und öffnen Ihn, das kann je nach Modell unterschiedlich funktionieren, wie genau sieht man aber sofort.

Sie sehen nun in etwa folgendes Bild. 7 Stecker die auf dem alten Stecker gesteckt sind.

7-poliger Stecker
7-poliger Stecker Anhänger

Die Kabel haben alle eine unterschiedliche Farbe, diese ist für die Zuordnung wichtig.

Nun öffnen Sie den neuen 13 poligen Stecker und schauen wie die Kabel in diesem befestigt werden, in der Regel werden diese mit Schrauben befestigt, wenn das so ist dann sieht das aus wie im folgenden Bild:

13-poliger Stecker
13-poliger Stecker Anhänger

In dem Fall müssen Sie also die Kabelschuhe mit einem Seitenschneider entfernen, isolieren sie rund 5 mm von jedem Kabel ab.

Sie schauen nun in die folgende Tabelle:

Belegung des 13 poligen Steckers
Belegung des 13 poligen Steckers

Sie sehen das an Pol Nummer 1 das gelbe Kabel kommt, an Pol Nummer 2 das blaue usw. – Sie stecken also die richtige Kabelfarbe in die entsprechende Zahl und drehen die Schraube fest.

So verfahren Sie nun mit allen 7 Kabeln, danach bauen Sie den neuen Stecker zusammen – und erledigt ist das Ganze.

Wie sie schon an dieser kurzen Anleitung sehen, ist die Umrüstung von 7 auf 13 poligen Stecker kinderleicht und kann wirklich von jedem selber durchgeführt werden, dazu muss niemand in die Werkstatt fahren.

Hier bestellen Sie einen 13-poligen Stecker

Von nun an brauchen Sie keine lästigen Adapter mehr.

Wir wünschen gutes Gelingen.

Schlagschrauber für den Radwechsel zu Hause

Sie wollen in Zukunft Ihren Radwechsel selber zu Hause durchführen und dazu nicht mehr in die Werkstatt fahren? Dann gratulieren wir Ihnen zu dieser Entscheidung, denn dadurch lässt sich einiges an Geld sparen. Besonders wenn Sie mehrere Fahrzeuge im Haushalt haben, schon bei zwei Fahrzeugen sparen Sie durch den Radwechsel zu Hause rund 200 Euro, und dass jedes Jahr!

Das ist eine ordentliche Summe, und das Gute daran: Fast jeder kann den Radwechsel durchführen.

Sie müssen natürlich eine Möglichkeit haben um die Sommer- bzw. Winterreifen zu lagern, sonst brauchen Sie nicht viel.

Werkzeug für den Reifenwechsel zu Hause

Auch hier wieder eine gute Nachricht, alles was Sie an Werkzeug für den Radwechsel brauchen, haben Sie schon – nämlich in Ihrem Auto. Es ist bereits von Werk aus mit einem Wagenheber und einem passenden Schlüssel oder Radkreuz ausgestattet.

Besseres Werkzeug erleichtert die Arbeit

Doch wer regelmäßig den Räderwechsel selber durchführt, der möchte schnell Werkzeug mit dem die Arbeit wesentlich einfach geht, und das ist gar nicht mal so teuer, bereits mit der Ersparnis von einem Jahr, die der Räderwechsel ganz automatisch mit sich bringt, sind Sie dabei, mehr muss man gar nicht ausgeben.

Ein Schlagschrauber für den Räderwechsel zu Hause

Wenn Sie bereits Erfahrung mit gemacht haben, dann Wissen Sie wie schweißtreibend das lockern der Radbolzen oder Radmuttern ist. Diese werden mit der Zeit richtig fest und es braucht einiges an Kraft um diese zu lösen.

Wenn Sie schon einmal in der Werkstatt beim Räderwechsel zugeschaut haben, dann kennen Sie das Pistolenartige Gerät was einmal kurz aufheult und schon ist der Radbolzen gelöst und rausgeschraubt.

Dieses Gerät ist ein Schlagschrauber, genauer gesagt ein Druckluftschlagschrauber.

Schlagschrauber Räderwechsel
Schlagschrauber Räderwechsel

Auch Sie können zuhause den Luxus eines Schlagschraubers genießen, wobei ein Druckluftschlagschrauber in den wenigsten Fällen Sinn macht, denn dieser ist in der Anschaffung zwar recht günstig, allerdings wird ein ausreichend großer Kompressor benötigt, die üblichen kleinen Kompressoren mit 50 Liter Druckbehälter, die üblicherweise in einer Werkstatt zu finden sind, reichen für einen Druckluftschlagschrauber nicht aus.

Was es für Möglichkeiten gibt, und mit welchem Schlagschrauber Sie in Zukunft Ihre Räder am besten selber wechseln, das lesen Sie jetzt.

Druckluftschlagschrauber

Wenn es um Schlagschrauber geht dann kommen meist die Druckluftschlagschrauber als erstes ins Gespräch, diese mögen in einer Werkstatt auch einige Vorteile haben, doch zu Hause in der Garage für den Räderwechsel sind diese nicht die erste Wahl.

Denn der Hauptgrund, Sie brauchen dazu einen ausreichend großen Kompressor. Die kleinen Einsteigermodelle die in vielen Hobbywerkstätten zu finden sind, haben bei weitem nicht die nötige Leistung.

Selbst wenn Sie einen großen Kompressor haben, dann brauchen Sie noch ausreichend dicke Luftschläuche die dann quer in der Garage liegen.

Wenn Sie dennoch einen Druckluft Schlagschrauber für den Räderwechsel kaufen wollen, dann prüfen Sie unbedingt wieviel Liter Luft pro Minute dieser braucht, und vergleichen diese Angabe mit den Leistungen Ihres Kompressors.

Druckluftschlagschrauber bekommen Sie ab rund 70 Euro – klicken Sie hier.

Elektrische Schlagschrauber

Wenn kein großer Kompressor in der Werkstatt benötigt wird dann ist ein elektrischer Schlagschrauber eine gute Alternative. Diese benötigen lediglich eine 220 Volt Steckdose, doch dann kann Sie nichts stoppen. Wenn Sie nicht gerade die billigsten nehmen, dann haben Sie ausreichend Kraft um bei jedem Auto die Radbolzen spielend zu lösen. Die meisten elektrischen Schlagschrauber haben einen Wippschalter mit dem man die Kraft gut dosieren kann.

Gute elektrische Schrauber gibt es ab rund 70 Euro zu bestellen.
Klicken Sie hier für eine Übersicht aktueller Modelle.

Akku Schlagschrauber

Wenn Sie sich etwas gönnen möchten und den Radwechsel so angenehm wie möglich gestalten wollen, dann kaufen Sie sich einen Akku Schlagschrauber.

Das klingt zunächst nach einem Witz, doch die Akkubetriebenen Schlagschrauber sind tatsächlich eine ebenbürtige Alternative.

Sie haben tatsächlich genügend Power um auch festsitzende Radbolzen zu lösen. Der Akku ist dabei ausreichend groß um bei mehreren Autos hintereinander ohne Pause einem Räderwechsel zu vollziehen.

Aber hier ist Qualität umso wichtiger, denn bei den Billigmodellen sind im inneren Zahnräder aus Plastik verbaut, bei starker Belastung brechen natürlich die Zähne und der Akku Schlagschrauber ist ein Fall für den Müll.

Auch die Akkuqualität ist bei den Billigmodellen so schlecht, dass es keine Freude macht damit zu arbeiten, darum „wer billig kauft, kauft zweimal“ zählt hier umso mehr.

Und in Sachen Akku Schlagschrauber können wir Ihnen auch eine Empfehlung geben, denn wir wechseln unserer Räder auch selber, und das schon seit geraumer Zeit mit einem Makita Akku Schlagschrauber – dieser hat uns bis jetzt noch nicht im Stich gelassen, und wir sind jedes Mal überrascht von der Power die in dem kleinen Ding steckt, zu unserem Modell gelangen Sie wenn Sie hier klicken.

Eine Übersicht aktueller Akku Schlagschrauber finden Sie hier.

Achtung: Man kann mit den Schlagschraubern natürlich nicht nur die Muttern und Bolzen lösen, sondern Sie auch festziehen. Doch das sollten Sie nur ganz vorsichtig tun, hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Denn Bolzen können ausreißen, wenn Sie mit zu viel Kraft angezogen werden, und das wird dann richtig teuer. Um das richtige Anzugsdrehmoment zu erwischen sollten Sie in jedem Fall mit einem Drehmomentschlüssel arbeiten. Klicken Sie hier für Infos rund um den Drehmomentschlüssel.

Fazit: Der Reifenwechsel ist nicht schwer, mit dem richtigen Werkzeug macht er aber noch mehr Spaß und geht schneller von der Hand, daher empfehlen wir Ihnen sich auf jeden Fall einen Schlagschrauber zuzulegen, das ist eine Anschaffung für viele Jahre, und Sie werden es nicht bereuen.

 

 

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Drehmomentschlüssel für den Reifenwechsel zuhause – das ist wichtig

Wer sich dafür entscheidet seinen Reifenwechsel am eigenen Auto selber durchzuführen der spart eine Menge Geld in Zukunft, denn ein Reifenwechsel mit Einlagerung kostet ungefähr 50 bis 80 Euro momentan, das mal zwei, dann sind Sie schon bei einer dreistelligen Summe die jedes Jahr gespart wird.

Dabei kann den Reifenwechsel wirklich jeder durchführen der keine körperlichen Einschränkungen hat, ob groß oder klein, Mann oder Frau – jeder bekommt den Reifenwechsel mit der richtigen Anleitung hin – die Anleitung für den Reifenwechsel haben wir hier für Sie.

Neben der richtigen Anleitung ist aber auch noch eines wichtig, das richtige Werkzeug. Im Grunde reicht es schon, wenn Sie das Bordwerkzeug nutzen, der Wagenheber sowie das Radkreuz, oder ein passender Schlüssel, liegt dem Fahrzeug bei. Aber ein entscheidendes Werkzeug fehlt, das findet sich auch selten in einem normalen Haushalt, nämlich der Drehmomentschlüssel – aber diesen brauchen Sie, wenn Sie den Reifenwechsel selber durchführen wollen.

Infos rund um den Drehmomentschlüssel

Und genau um diesen Drehmomentschlüssel geht es in diesem kleinen Artikel, alles was Sie über den Drehmomentschlüssel im Zusammenhang mit dem heimischen Radwechsel wissen müssen, werden wir Ihnen in diesem Artikel vermitteln.

Drehmomentschlüssel für Reifenwechsel
Drehmomentschlüssel für Reifenwechsel

Was macht ein Drehmomentschlüssel und für was brauch in Ihn beim Reifenwechsel?

Die Radmuttern eines jeden Autos müssen mit einem bestimmten Drehmoment angezogen werden. Dieses Drehmoment, also die stärke mit der die Radmutter angezogen wird, wird vom Hersteller vorgegeben. Es liegt zwischen zu locker und zu fest.

Jeder kennt das Sprichwort „nach fest kommt ab“ – das heißt eine Schraube oder Mutter kann man nicht unendlich fest anziehen, irgendwann gibt das Gewinde nach oder der Bolzen schert auseinander.

Aber auch eine zu wenig festgezogene Radmutter ist keine gute Idee, denn so eine Schraube /Bolzen kann sich dann mit der Zeit lösen, im schlimmsten Fall tun das mehrere und Sie verlieren ein Rad währen der Fahrt.

Daher ist es also wichtig das bei einem Reifenwechsel die Radmuttern bzw. Radbolzen mit dem richtigen Anzugsdrehmoment angezogen werden müssen.

Wenn Sie den Reifenwechsel also ohne Drehmomentschlüssel, also nach „Gefühl“ durchführen, dann ist das ein reines Glückspiel und kann unter Umständen tödlich ausgehen, für Sie oder für Unbeteiligte.

Wo finde ich das richtige Anzugsdrehmoment?

Das ist ganz leicht, das finden Sie nämlich in Ihrem Handbuch das meist bei der Servicemappe Ihres Autos liegt. Haben Sie keine Originalen Felgen, sondern Zubehör, dann beachten Sie die Angaben des Herstellers zum richtigen Drehmoment.

Wie funktioniert nun ein Drehmomentschlüssel?

Ein Drehmomentschlüssel begrenzt einfach Ihre Kraft auf einen eingestellten Wert, das heißt Sie stellen die benötigten Newtonmeter direkt am Drehmomentschlüssel ein, und ziehen den Radbolzen fest, wenn der eingestellte Wert erreicht ist dann rutscht der Schlüssel nur noch drüber, und es ist das bekannte knacken zu hören, das heißt das eingestellte Anzugsdrehmoment ist erreicht, Sie können aufhören – kinderleicht.

Welchen Drehmomentschlüssel brauche ich für zuhause?

Die gute Nachricht vorweg: Es muss nicht der teuerste sein. Profiqualität wie Sie in Autowerkstätten genutzt wird kostet ab 100 Euro, doch für die heimische Garage kann es wesentlich günstiger sein.

Drehmomentschlüssel die etwas taugen und an denen Sie lange Freude haben werden gibt es bereits ab 30 Euro im Internet zu bestellen.

Wir möchten Ihne hier eine Empfehlung geben, und zwar klicken Sie den folgenden Link und sehen direkt bei Amazon welche Drehmomentschlüssel wir Ihnen empfehlen können.

Hier klicken für den richtigen Drehmomentschlüssel

Das obligatorische nachziehen nach 50 KM nicht vergessen

Wenn Sie Ihren Radwechsel in einer Werkstatt machen lassen dann steht es häufig sogar auf der Rechnung „Radmuttern / Bolzen nach 50 Kilometern Fahrt nachziehen lassen“ – und das sollten Sie auch tun. Den n in den ersten 50 Kilometern ist die Gefahr am größten das Sie sich etwas lockern, deshalb sollen sie darauf nicht verzichten.

Wenn Sie Ihren eigenen Drehmomentschlüssel haben, ist das auch eine Sache von wenigen Minuten.

Klicken Sie hier um eine Auswahl an gute und günstigen Drehmomentschlüsseln zu sehen.

 

Fazit: Ein Drehmomentschlüssel sollte nie fehlen wenn Sie Ihren Radwechsel Sommer und Winter selber durchführen, dieser kostet nicht die Welt und Sie haben Ihn praktisch ewig – hier einen kaufen.

Diesel Zusätze – was könne die Diesel Additive wirklich?

Wenn Sie Dieselfahrer sind dann haben Sie wahrscheinlich schon einmal von Diesen Zusätzen gehört? Viele Stammtisch und PS-Gespräche ranken sich um die Wirkung der diversen Dieselzusätze – für manch einen ist es pures Teufelszeug, für manch einen sind es die Vitamine für den Diesel-Motor.

Doch was ist dran an diesen Geschichten und Märchen? Sicher haben sie im Zubehörhandel auch schon das ein oder andere Additiv für Diesel gesehen, aber lohnt es sich das Geld dafür auszugeben?

Bekannteste Marke ist wohl Liqui Moly – hier sehen Sie deren Diesel Zusätze.

Hier klicken für mehr Infos

Da auch wir immer Neugieriger auf dieses Thema wurden, haben wir uns einmal genauer umgeschaut, und auch einen Test am eigenen Auto gewagt, das Ergebnis können sie in diesem Artikel lesen.

Diesel – die Qualität ist wichtig

Die Lebensdauer vieler Motorkomponenten sowie der Kraftstoffeinspritzanlage hängt maßgeblich von der Qualität des getankten Dieselkraftstoffs ab. Ist dieser minderwertig dann kommt es zu Ablagerungen, schlechter Verbrennung, vermindertet Schmiereigenschaft und vielem mehr.

Und genau hier sollen die Diesel Additive ansetzen und den Diesel verbessern.

Diesel Zusätze - sinnvoll oder unnütz?
Diesel Zusätze – sinnvoll oder unnütz?

Also vorab kann man sagen:

Tanken Sie Diesel von hoher Qualität sind die Auswirkungen von Diesel Additiven eher gering.

Tanken Sie Diesel von minderwertiger Qualität, dann machen sich die Diesel-Zusätze schnell bezahlt.

Grundsätzlich sollten Sie also im Ausland, wo Sie sich nicht über die Qualität des Diesels sicher sein können, vorsichtshalber Diesel Zusätze verwenden.

Aus was bestehen Diesel Zusätze?

Damit Ihr getankter Diesel verbessert werden kann sind in den diversen Additiven Chemikalien, davon gleich eine ganze Reihe. Die Chemikalien stimulieren, verlangsamen oder verschnellern verschiedenste chemische Prozesse.

Die einzelnen Arten sind:

Modifikatoren: Diese erhöhen die Cetanzahl im Kraftstoff, dadurch reduzieren Sie die Rauchentwicklung, was eine bessere Motorleistung bewirkt. Sie helfen außerdem den Kaltstart des Autos zu verbessern. Hier ist die Diesel-Systempflege von Liqui Moly empfehlenswert.

Verbrennungs-Modifikatoren: Diese Additive zielen auf eine verbesserte Verbrennung ab, das hilft die Rauchentwicklung zu reduzieren, das verringert den Verschleiß des Abgassystems und Teile des Motors selbst. Außerdem hilft das dem Partikelfilter, ein teures Teil das gern durch vorzeitigen Verschleiß kaputt geht. Hier ist Diesel Ruß Stopp von Liqui Moly interessant.

Anti-Verschleiß Additive: Diese Zusätze verbessern die Schmiereigenschaften des Diesels, das bedeutet weniger Motorverschleiß und erhöht die Effizienz und sorgt für eine bessere Leistung des Motors. Außerdem sorgen diese Zusätze für einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Hier haben wir selbst den Diesel Zusatz von Liqui Moly positiv getestet.

Reinigungs-Additive: Diese lösen festsitzende Verschmutzungen im inneren des Motors, dem Abgassystem, sowie dem Katalysator. So ein gereinigter Motor läuft effizienter und sparsamer.
Hier wird die Diesel Spülung von Liqui Moly gern genommen.

Was können die Diesel Additive?

Bei den verschiedenen Diesel Zusätzen gibt es verschiedene Verbesserungen die diese mit sich bringen sollen, hier geben die Hersteller zum Beispiel folgende positive Veränderungen an:

  • Das Diesel Nageln wird reduziert
  • Der Motor wird im inneren von Ablagerungen gereinigt
  • Der Verbrauch soll sinken
  • Der Co2 Ausstoß wird geringer
  • Ablagerungen im Motor werden verhindert
  • Ruß und Schadstoffe werden minimiert
  • Der Motor bekommt eine höhere Leistung
  • Die Kraftstoffeinspritzung wird effektiver
  • Der Diesel Rußpartikelfilter hält länger

Wir haben selbst getestet – den Diesel Zusatz Liqui Moly Speed

Gelockt von großen Versprechen haben wir es uns nicht nehmen lassen einen eigenen Test zu machen. Natürlich nicht unter Laborbedingungen, einzig unser feines Gespür entscheidet 😉

Wir haben nach langer Recherche dem Liqui Moly Speed Additiv unseren Vorzug gegeben, bestellt haben wir hier bei Amazon, einen Tag später war das Paket da.

Der Diesel Zusatz befindet sich in einer hübschen Blechdose, das praktische: im Deckel befindet sich der Dosierbecher.

Der Diesel Additiv wird nach dem Tanken direkt in den vollen Tank gekippt, ein Dosierbecher auf 10 Liter Diesel. Bei unserem VW Passat waren das also für 60 getankte Liter 6 Dosierbecher voll Diesel Zusatz.

Nach insgesamt drei Tankfüllungen die wir nun mit Diesen Zusatz von Liqui Moly gefahren sind, können wir folgendes Fazit daraus schließen:

  • Die Rußbildung die aus dem Auspuff kommt hat sich deutlich verbessert, besonders wenn es draußen sehr kalt ist, ist die Rußentwicklung nach dem Kaltstart deutlich besser.
  • Der Motor hat ungefähr ab der zweiten Tankfüllung spürbar mehr Durchzug von unten herausbekommen.
  • Der Motor läuft ruhiger, auch hier besonders wenn er kalt ist nach dem Kaltstart, ist das deutlich spürbar.
  • Zum Verbrauch können wir nur wenig sagen, da wir überwiegend unterschiedliche Strecken gefahren sind. Aber so aus dem Bauch heraus tippen wir auf einen weniger Verbrauch von rund 0,5 Litern auf 100km.

Sie haben vielleicht schon einmal den Premium Diesel getankt, der an den verschiedenen Tankstellen angeboten wird, vom Gefühl her hat man diese Verbesserung durch den Einsatz von Liqui Moly auch – hier bestellen.

 

Fazit: Wir sind mit unserem Passat ein echter Fan von den Diesel Additiven geworden, viele kleine Verbesserungen, und das mit wenig Einsatz. Unser Test hat uns bei unserem Fahrzeug also überzeugt, und wir werden es weiterhin einsetzen.

Wenn Sie selbst einmal probieren wollen, dann klicken Sie hier.