Die Bremen Classic Motor Show

Bild: © Sean Gladwell - Fotolia.com - Oldtimer in neuem Licht

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Ende Januar läutete der erste große Messe-Klassiker des Jahres die Saison wieder ein. Die Rede ist von der Bremen Classic Motorshow.

Diese internationale Messe im Norden Europas lockt jährlich über 40.000 Besucher aus ganz Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Skandinavien nach Bremen. Auch in diesem Jahr bewies die Bremen Classic Motorshow erneut ihr Potential und zog mit einmaligen Auto- und Motorrad-Sonderschauen, spektakulären Clubpräsentationen und vielen berühmten Rennfahrern vor Ort das Publikum in ihren Bann.

Besucheransturm & Sonderschauen

An drei Messetagen konnten insgesamt 40.377 Besucher die großartige Atmosphäre genießen und 580 Aussteller aus 12 Nationen bewundern. Egal ob Oldtimer, Youngtimer, Motorräder & Motorsport oder Ersatzteile und Restaurierung – für jeden Geschmack war hier etwas dabei.

Besonders die Sonderschauen ziehen jährlich viele Besucher an und das nicht ohne Grund! Jedes Jahr überlegt sich das Messeteam spektakuläre Themen für die Sonderschauen. Eröffnet wurde in diesem Jahr mit dem Thema: “Rennen und Rallye- die wilden Jahre des Rennsports”.
Titelmotiv hierfür war ein 300 PS starker Ford Capri RS 2600. Hans-Joachim Stuck holte damit 1972 den Titel in der Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM). Aber nicht nur dieses Renngeschoss war auf der 11. Bremen Classic Motorshow anwesend, sondern auch “Strietzel” Stuck selbst, heutiger Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB).

Wilde Geschichten

Weiterhin wurden rund zehn Fahrzeuge der 70er und 80er Jahre aus den Bereichen Rallye und Rennsport vorgestellt und dazu auch manche wilde Geschichten aus dieser Zeit von Experten und Zeitzeugen zum Besten gegeben. Aber wild waren damals nicht nur die Zeiten, sondern auch die Sicherheitsstandards. ABS, Ladedruckbegrenzung oder Telemetrie waren damals noch Fremdwörter. „Jeder hat seinen Motor ausgereizt, bis der einem irgendwann um die Ohren flog“, so Stuck. Auch Absperrungen gab es noch nicht und die Fahrer rasten mit Tempo auf die Menschenmassen zu, bis im letzten Moment eine Gasse zur Durchfahrt freigegeben wurde.

Wer sich nun ärgert, dass er die Bremen Classic Motorshow dieses Jahr verpasst hat, der kann sich zumindest schon auf das nächste Jahr freuen, wenn es vom 31. Januar bis 2. Februar 2014 wieder heißt: “Einen guten Start in die Saison!”

Verfasst von Gerd um 12:42:13 - am 1. März 2013

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