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Der ADAC ließ von unangekündigten Testpersonen europaweit 65 Rastplätze testen. Besonders bei der Kinder- und Behindertenfreundlichkeit wurden häufig Mängel festgestellt. Laut dem Test lassen sich Fahrpausen in Österreich, den Niederlanden und in der Schweiz am angenehmsten verbringen – wo allerdings auch das Preisniveau am höchsten ist. Fünf der getesteten Rastorte fielen beim Test durch. Hier halten Sie am besten gar nicht erst an:
Am schlechtesten schnitt die Raststätte Ruma in Serbien ab. Hier bemängelten die Tester des ADAC in erster Linie die Verkehrsgestaltung und die Sanitäranlagen, sowie das Fehlen von Spielmöglichkeiten für Kinder. Auch der Service erwies sich als mangelhaft. Positiv bemerkten sie lediglich, dass die Preise für Produkte und Dienstleistungen niedrig waren. Die einzige andere serbische Raststätte, welche in den Test des ADAC mit einbezogen wurde, erhielt die Note „gut“.
Gleich zwei der fünf Raststätten, die beim Test durchfielen, befinden sich in Spanien. Die Raststätte El Toro an der A4, wie auch die Raststätte Montserrat an der C-16 ließen bei der Familienfreundlichkeit und bei den Außenanlagen stark zu wünschen übrig. Auch die Sanitäranlagen waren ungenügend, und der Service war auch nicht perfekt. El Toro konnte wenigstens bei der Gastronomie und bei den Einkaufsmöglichkeiten punkten, während Montserrat auch hier lediglich ein „ausreichend“ erhielt.
Weitere Raststätten, welche eine ungenügende Gesamtnote erhielten, befanden sich in der Tschechischen Republik, sowie in Belgien. Die größten Mängel wies die Raststätte Rokycany bei der Familienfreundlichkeit, der Verkehrsführung und bei den Einkaufsmöglichkeiten auf. Der Rastplatz an der tschechischen D5 konnte wenigstens bei der Hygiene und beim Preisniveau punkten. Die Raststätte Tienen an der belgischen A3 fiel nur durch eine schöne Außenanlage positiv auf. Für Familien mit Kleinkindern kann sie hingegen nicht empfohlen werden, und auch hier ist die Verkehrsführung problematisch.


