
Unweit des Mailänder Doms eröffnete Mercedes den weltweit ersten Visionary-Store. - Foto von: © dell - Fotolia.com
Zur Markteinführung des neuen A-Klasse-Modells stellt der Automobilhersteller Mercedes-Benz in Mailand ein neues Showroom-Konzept vor. Der erste „Visionary-Store“ wurde unweit des Mailänder Doms eröffnet und soll das Automobil und den Kunden noch näher zusammenbringen. Formel-1-Fahrer Nico Rosberg konnte sich selbst davon überzeugen und zeigte sich sehr beeindruckt von den technischen Möglichkeiten im neuen Showroom. Innerhalb kürzester Zeit konfigurierte er auf dem iPad seine Traum-A-Klasse, einen weißen A250. Den frischen Entwurf konnte er danach sofort über Facebook an seine Freunde und Fans weiterleiten. Der Besucher kann also mit seinem Auto und gleichzeitig mit seinen Freunden interagieren.
Das Unternehmen sieht die neue A-Klasse auch als perfekten Botschafter einer intelligenten und vernetzten Mobilität. Der Einsatz von modernen Präsentations – und Kommunikationstechnologien ist ein Hauptelement des neuen Showrooms, dessen Baukosten nicht bekanntgegeben wurden. Der potentielle Käufer soll den Wagen gleichzeitig in der virtuellen und der realen Welt erleben können. Besonders für die jüngere Zielgruppe der Autokäufer dürfte ein derartiges Konzept attraktiv erscheinen, da sie das Fahrzeug spielerisch erleben und entdecken können und eine gewaltige Technikaffinität mitbringen. Ob Gestensteuerung, Apps auf höchstem technischen Level oder Augmented Reality, die Showrooms sind auf dem neuesten Stand, und der Kunde kann das sehen bzw. daran teilnehmen.
Mercedes verbindet durch das Konzept Emotionen und Informationen und bietet damit Infotainment auf höchstem Niveau. Bereits die A-Klasse-Roadshow durch 90 europäische Städte setzte neue Maßstäbe im Bereich des Marketing; mit den neuen Visionary-Stores wird Mercedes wohl noch eins oben drauf setzen. Natürlich kann der Besucher sich aber auch weiterhin in ein echtes Auto hineinsetzen und wahrscheinlich wird er auch auf eine reale Probefahrt nicht verzichten wollen.


