Mülheim: Eine Revier-Stadt und die Folgen der A40-Sperrung

© T. Michel - Fotolia.com

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Straßen-Sperrungen sind nie eine angenehme Sache. In Mülheim müssen Autofahrer nun erhebliche Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, wenn sie sonst die Autobahn nutzenn. Denn die A 40 wird zwischen Heißen und dem Autobahnkreuz Kaiserberg gesperrt. Damit ist es den Anwohnern nun zum einen nicht möglich die Autobahn zu nutzen. Auf der anderen Seite müssen sie Umleitungen in Kauf nehmen, die oft durch enge Gassen führen und auf denen somit leicht Stau und Verstopfungen entstehen.

Besonders eng wird es in Mülheim derzeit am Ende und am Beginn der Baustelle der A 40. Hier ist für die Dauer der Baustelle eine mobile Ampel aufgestellt worden, vor der die Autofahrer auf grün warten. Auch danach fließt der Verkehr nicht weiter. Denn es folgen weitere Ampeln, die stockenden Verkehr und manchmal sogar längere Staus zur Folge haben. Erst an der Stadtgrenze zu Essen wird es wieder etwas flüssiger.

Eine Ursache für den stockenden Verkehrsfluss ist das ungewöhnlich hohe Verkehrsaufkommen. Denn sehr viele Fahrer, die ortsfremd sind, nutzen die Umleitung. Ähnlich stockend läuft der Verkehr im Westen Mülheims am Autobahnkreuz Kaiserberg. Auf der Ruhrorter und der Weseler Straße vorbei am Gewerbegebiet und dem Hafen sind nicht nur überdurchschnittlich viele PKWs sondern auch LKWs unterwegs. Auch in diesem Fall ist ein Problem, dass relativ viele ortsfremde Fahrer unterwegs sind. Dadurch wird der Verkehrsfluss weiter beeinträchtigt. Erst ab dem Kaiserberg ist die A 40 in Richtung Venlo erneut frei. Positiv ist, dass es in der Umgebung der betroffenen Strecken nicht viele Anwohner gibt. Dadurch hält sich die Lärmbelästigung in Grenzen.

Ein weiteres Problem ist die schlechte Beschilderung, die das Zurechtfinden auf der Umleitung noch schwieriger macht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Baustelle bald beendet ist und die A 40 wieder normal genutzt werden kann. Das spart sicher einigen Autofahrern wertvolle Nerven.       

Verfasst von Phillip um 02:13:49 - am 18. Juli 2012

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