Ratgeber: So sparen sie Benzin

Bild: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com - Wer beim Autofahren einige Tipps beachtet, spart Sprit und Geld

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Die Benzinpreise sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Die Devise der Autofahrer lautet nun: Sprit sparen. Mit einigen Tipps des ADAC lassen sich pro Kilometer 15 Cent sparen. Entscheidend ist die Fahrweise des Fahrers.

Früh in hohe Gänge schalten

Das Fahren in der Stadt schluckt eine Menge Sprit durch häufiges Anfahren und Bremsen, zum Beispiel an Ampeln. Achten Sie darauf, innerorts in einem hohen Gang zu fahren, allein das spart schon zwei Liter auf 100 km. Sehen Sie eine rote Ampel, rollen Sie rechtzeitig aus, statt bei Gelb nochmal Vollgas zu geben oder eine Vollbremsung zu machen. Laut ADAC spart dieses Fahrverhalten 220 Euro pro Jahr. Bei modernen Autos lohnt es sich sogar, an der Ampel den Motor abzuschalten, selbst bei unter zehn Sekunden. Verzichten Sie auf das unnötige Einschalten von Klimaanlage und Scheinwerfern, diese Dinge erhöhen den Spritverbrauch. Vermeiden Sie das sogenannte „Lückenspringen“. Wer innerorts oder auf der Autobahn ständig von Lücke zu Lücke fährt und Gas gibt, bringt nicht nur sich und die anderen Verkehrsteilnehmer unnötig in Gefahr, er hat auch kaum Zeitvorteil und verbrennt Sprit im Überfluss. Das können Sie sich also im wahrsten Sinne des Wortes sparen, satte 30 Prozent mehr Sprit verbraucht dieser Fahrstil.

Tankstellen und Preise vergleichen

Auch vor dem Tanken lohnt es sich, zu vergleichen. Es gibt besondere Zeitpunkte, an denen Sprit sehr billig und sehr teuer verkauft wird. Zudem ist der Sprit an freien Tankstellen meistens billiger, Qualitätsunterschiede gibt es zu Freude vieler Autofahrer laut „Stiftung Warentest“ kaum. Haben Sie eine längere Strecke vor sich, probieren Sie es doch mal bei der Mitfahrzentrale. Auf einer Strecke von Hamburg nach Köln können Sie zwei Mitfahrer mitnehmen und 20 Euro pro Person verlangen, so haben Sie die Benzinkosten wieder drin und lernen nebenbei noch nette Menschen kennen. Vermeiden Sie ansonsten zusätzliches Gepäck, allein ein einfacher Dachgepäckträger kostet auf 100 km 1,5 Liter mehr Sprit.

Verfasst von Gerd um 08:59:32 - am 13. Dezember 2012

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