Skoda startet weiter durch

© Bertold Werkmann - Fotolia.com

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Der fünfhunderttausendste Skoda Superb ist nicht nur eine schöne Runde Zahl, sondern auch ein Symbol für die guten Jahre, welche die tschechische Marke der VW-Gruppe durchlebt. Skoda schwimmt zur Zeit auf einer Erfolgswelle, sogar ältere Modelle, wie der Skoda Fabia als Gebrauchtwagen verkaufen sich gut und entwickeln sich fast schon zu Klassikern. Und damit es auch zukünftig bergauf geht, wird die Markteinführung einer Kompakt-Limousine vorbereitet, welche die Modellpalette von Skoda komplettieren soll.

Der neue Skoda Rapid wird als kompakte Stufenheck-Limousine auf den Markt kommen. Zwischen Fabia und Octavia wird er die wohl letzte Lücke in der Modellpalette von Skoda füllen. Die Tschechen haben mit dem Citigo seit neuestem ja ein Kleinst-Fahrzeug im Angebot, der noch kleiner ist als der Fabia. Mit dem Roomster als Lastesel und dem beliebten Yeti als kompakt-SUV hat Skoda damit diejenigen Bereiche des Marktes abgedeckt, die in Europa am meisten Umsatz produzieren.

Der Rapid wird gerade einmal 1,7 Meter breit und 4,48 Meter lang sein und für den überraschend niedrigen Preis von 14.000 Euro auf den Markt kommen. Damit soll er nicht nur hier in Europa, sondern vor allem auch auf dem wachsenden chinesischen Automarkt Wellen schlagen.

Vielen ist vielleicht gar nicht bewusst, wie erfolgreich Skoda auf dem größten Automarkt der Welt wirklich ist. Tatsächlich wurden dort im Jahr 2011 mehr als zwei Fünftel aller Superb-Modelle an den Mann und an die Frau gebracht.

Das Jahr 2011 sorgte für den bisherigen Absatzrekord von Skoda: 879.000 Stück hat der Hersteller in diesem Jahr weltweit abgesetzt. Das meistverkaufte Modell der Marke ist der Octavia. Dieser unauffällige Kompaktwagen ist vergleichbar mit dem VW Golf, doch wesentlich günstiger zu bekommen. Allein von diesem Modell verkaufte Skoda im letzten Jahr 390.000 Stück.

Verfasst von Marius um 02:27:59 - am 25. Juni 2012

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