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Oftmals finden sich Autobesitzer schneller als gedacht in der Lage wieder, an ihrem Wagen eine Steinschlagreparatur vornehmen zu lassen. Wer dem Austausch der Windschutzscheibe auf kostengünstige Weise zuvorkommen will, ist in manchen Fällen mit einer Scheibenreparatur sehr gut beraten. Ein kompletter Austausch der Windschutzscheibe ist erst dann nötig, wenn der Schaden im Sichtfeld des Fahrers liegt, die innere Scheibe und auch die Zwischenfolie beschädigt ist oder die Sprünge des Schadens am Rand der Scheibe aufhören.
Vor allem gilt es hierbei, dass eine Steinschlagreparatur immer umgehend durchgeführt werden sollte; das heißt also so schnell wie möglich. Denn sobald an diese Stelle Feuchtigkeit oder Dreck gelangt, kann dies das Ergebnis der Reparatur negativ beeinflussen.
Für die Scheibenreparatur muss die beschädigte Stelle auf der Windschutzscheibe vorerst gereinigt werden und anschließend mithilfe eines speziell zertifizierten Verfahrens unter Druck gesetzt. Durch diesen Druck kann der Bruch dann offengelegt werden, was nötig ist, um ein spezielles Harz aufzutragen. Mithilfe von UV-Licht verhärtet dieses Harz und versiegelt dadurch die Schadstelle, wobei auch weitere Rissbildungen vorgebeugt werden.
Für diejenigen Fahrer, die Teil- oder Vollkasko versichert sind, ist eine Steinschlagreparatur, was den Kostenpunkt betrifft, natürlich besonders von Vorteil. Im Gegensatz zum Austausch einer Windschutzscheibe treten hierbei nämlich gar keine Kosten auf. Der Schadenfreiheitsrabatt bleibt dabei unverändert und auch die Selbstbeteiligung wird im Falle einer Scheibenreparatur nicht benötigt. Gerade deshalb empfiehlt es sich, mit einem Steinschlag möglichst zeitnah eine Reparatur vornehmen zu lassen. Andernfalls kann sich der Schaden noch weiter ausweiten und der Austausch der gesamten Windschutzscheibe wird nötig sein. Dies zieht dann natürlich auch die entsprechenden Kosten mit sich.


