Reinigung und Vorbereitung
Nachdem die Räder abgenommen wurden, sollten sie auf Einlagerungen oder Fremdkörper untersucht werden. Davor reinigen Sie die Reifen gründlich. Auch beschädigte oder poröse Stellen sollten Ihnen nun auffallen. Wenn die Karkasse beschädigt ist (zeigt sich an seitliche Verformungen oder Beulen), muss der Reifen ausgetauscht werden. Die Weiterbenutzung ist für Sie lebensgefährlich.
Wenn alles in Ordnung ist, überprüfen Sie noch einmal die Profiltiefe (Minimum ist 1,6 Millimeter) und erhöhen Sie den Luftdruck um 0,5 Bar des vom Hersteller vorgeschriebenen Mindestdrucks.
Reifen, die bereits seit sieben Jahre oder länger in Betrieb sind, sollten zu Ihrer eigenen Sicherheit ersetzt werden, selbst, wenn die Reifen einen guten Eindruck hinterlassen. An der DOT-Nummer auf der Flanke des Reifens erkennt man das Alter. Zum Beispiel bedeutet “1509″, dass der Reifen in der 15. Woche im Jahr 2009 hergestellt wurde.
Lagerung
Sauber, dunkel, trocken und gut belüftet sollte der Ort idealerweise sein, an dem Sie Ihre Reifen lagern wollen. Gegen eine Gebühr kann man seine Reifen auch in KFZ-Werkstätten überwintern lassen. Auf jeden Fall vermieden werden sollte, dass die Reifen in Kontakt mit Lösungsmitteln, Ölen oder Fetten kommen. Diese Stoffe können das Material angreifen und die Lebensdauer Ihrer Reifen verringern.
Auf Felgen montierte Reifen (Kompletträder) werden übereinander liegend gestapelt (auf einem Felgenbaum) oder einzeln an spezielle Wandhaken aufgehängt. Reifen ohne Felgen werden nur auf die Lauffläche gestellt. Um Verformungen zu vermeiden, sollten diese dann ab und zu ein Stück gedreht werden. Somit gibt es nach dem Winter keine bösen Überraschungen.
Reifen tauschen
Sollten die Reifen bereits 10 000 Kilometer gefahren worden sein, können diese achsweise getauscht werden (den vorderen rechten mit dem hinteren rechten). So können sie sich gleichmäßig abnutzen.



