Fahrzeugforum Deutschland » Youngtimer & Oldtimer https://www.fahrzeugforum-deutschland.de Fri, 13 Jul 2012 16:11:05 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v= Schwedische Nostalgie – Der Buckel-Volvo PV 444 wird 70 https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/schwedische-nostalgie-der-buckel-volvo-pv-444-wird-70/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/schwedische-nostalgie-der-buckel-volvo-pv-444-wird-70/#comments Tue, 10 Jul 2012 12:49:55 +0000 Gerd https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/?p=378

panthermedia.net/Ralf Urner

Wenn man an schwedische Oldtimer denkt, kommt einem sofort der „Buckel-Volvo“ vor das innere Auto. Vor 70 Jahren, mitten im Zweiten Weltkrieg, als in den Autofabriken in Europa sonst nur noch Militärfahrzeuge produziert wurden, konzentrierte man sich im neutralen Königreich Schweden auf ein besonders robustes Auto für den zivilen Bedarf nach Ende des Kriegs. Der legendäre Volvo PV 444 wurde geboren und begründet bis heute Volvos Ruf als besonders sicherer und robuster Autobauer.

Der rundliche und bucklige Viersitzer wurde zwar bereits 1944 der Öffentlichkeit vorgestellt und konnte vorbestellt werden, doch zur ersten Auslieferung kam es erst Ende 1946 nach Ende des Krieges, als wichtige Rohstoffe wieder für den zivilen Gebrauch verfügbar wurden. Die Serienproduktion lief dann im Februar 1947 im schwedischen Lungby an. Mit seinen 45 PS kam der Zweitürer auf rund 119 Stundenkilometer.

Die zweite Baureihe erschien 1958. Optisch fast unverändert kam auch der Volvo 544 daher. Zwar gab es eine einteilige Windschutzscheibe und es durften statt vier fünf Personen im Gefährt Platz nehmen, doch der eigenmutige Buckel war nach wie vor da. Bis 1965 konnte der schwedische Autobauer mehr als 244.000 Autos verkaufen, rund 44.000 mehr als vom Vorgänger. Beide „Buckel-Volvos“ waren aber ein voller Erfolg und legten den Grundstein für den guten Ruf von Volvo, besonders sichere und stabile Autos zu bauen. Das dicke Blech und die massive Windschutzscheibe aus Verbundglas machten beim ersten Blick klar, wer bei einem Crash heil davonkommt…

Wer sich allerdings heute durch kostenlose Auto-Inserate einen „Buckel-Volvo“ aneignen möchte, wird nicht auf viel Erfolg stoßen. Das Auto ist ein sehr seltener und gefragter Oldtimer – und nach rund 70 Jahren nur noch in Ausnahmefällen funktionstüchtig. Dafür erinnert wie kaum ein anderes Automobil an die „guten, alten Zeiten“ …

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Der erste 7er BMW im Fahrtest https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/der-erste-7er-bmw-im-fahrtest/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/der-erste-7er-bmw-im-fahrtest/#comments Thu, 07 Jun 2012 12:43:40 +0000 Marius https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/der-erste-7er-bmw-im-fahrtest/

© panthermedia.net/Thomas Hecker

Der Erste in der Linie des BMW 7er (E32) war noch weit entfernt von der sonst typischen Eleganz, die BMW auszeichnet. Dennoch erreichte er im Bezug auf Komfort und Fahrdynamik als Pionier das Niveau der S-Klasse. Jedoch war der Verkaufserfolg mäßig. Heutzutage ist der Siebener vor allem wegen seiner Disharmonie in der Szene ein sehr begehrtes Fahrzeug.

Der Designer Paul Bracq wurde extra von Mercedes zu BMW geholt, um den ersten Siebener zu zeichnen. Der Vorstand von BMW zeigte sich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Schon bei der Farbwahl zeigt sich der Wagen störrisch. Hennarot steht ihm nicht, schon eher Saphirblau oder Resedagrün, auch Polaris geht noch. Besser wäre ein heller Anstrich, der einen Oberklasse-Status dezent unterstreicht. Doch der Siebener zeigt sich in aggressivem GTI-Knallrot. Nicht allein durch die Farbe musste Wagen lange seine Außenseiterposition aussitzen.

Der 7er BMW wirkt unproportioniert. Nichts erinnert an das kühle Understatement des 3er, 5er oder 6er, dass der Designer Bracq viel besser Zustande bekommen hat. Das runde Heck wirkt zu lang und zu scharf betont. Der Tankverschluss befindet sich komischerweise auf der linken Seite und das 100-Liter-Tankfass unter dem Kofferraum, direkt unter der Aufprallzone. Das Lenkrad ist zu flach angebracht und Seitenflächen lassen ihn rein optisch als Dickerchen wirken. Die Breite des Wagens ist enorm und lädt ein, eine Party in dem Wagen zu feiern. Der Fond gleicht einer Wohnlandschaft, in die man sich hineinfläzen kann.

Dennoch kam der Durchbruch des 7er nicht zustande. Heute erfreut er sich genau wegen seiner Unangepasstheit großer Beliebtheit. Auch wenn das spritfressende Monster bestimmt nicht in jedes Portemonnaie passt. Mittlerweile wird er als Youngtimer gehandelt und ist besonders in Hennarot begehrt, weil diese Farbe die Trotzigkeit des Fahrzeugs unterstreicht.

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Der Lotus Esprit – Fahrbericht https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/der-lotus-esprit-fahrbericht/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/der-lotus-esprit-fahrbericht/#comments Mon, 04 Jun 2012 14:25:13 +0000 Gerd https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/?p=345

panthermedia.net Jim Mills

Die von Colin Chapman 1952 gegründete Automarke Lotus ist vor allem durch den Rennsport berühmt geworden. Seit 1996 gehört Lotus Cars zum malaysischen Automobilkonzern Proton und hat den Charme automobiler Exoten ein Stück weit eingebüßt. Einer dieser exotischen Kreationen aus dem Hause Lotus war der Lotus Esprit, der zwischen 1976 und 2003 produziert wurde und auf den Straßen mächtig Eindruck machte.

Der erste Esprit konnte vor allem mit seiner Fahrleistung auf Porsche-Niveau überzeugen. Das 900kg-Leichtgewicht brachte es mit seinem R4-Mittelmotor und 160 PS in 6,8 Sekunden von null auf 100 km/h und beeindruckte mit 221 km/h Spitze. Die Besitzer der Modelle der Neuzeit können darüber natürlich nur Lachen. Der 2002er Esprit mit V8-BiTurbo und 354 PS schafft den Spurt in weit weniger als 5 Sekunden. Dafür wurde aber auch einiges an Design und Aerodynamik verändert und herum geschraubt.

Mit dem charismatischen Lotus Esprit der 70er haben die neuen Modelle nur noch wenig gemein. Allein das auf 100 Exemplare limitierte Sondermodell mit “JPS-Look” (John Player Special) ist allein von der farblichen Gestaltung ein echter Hingucker. Für das Modell stand der letzte Lotus Formel 1-Weltmeister Mario Andretti Pate und sorgte so für einen kleinen Hype um den Esprit. Wer sich einen Esprit vor die Tür stellte, musste dann auch mit den Eigentümlichkeiten des Modells Vorlieb nehmen: ein mühsamer Einstieg und die liegende Sitzposition machten das Fahren zu einem Erlebnis. Das Interieur ist pragmatisch und zugleich unkonventionell: flach stehende Windschutzscheibe, das niedrige Armaturenbrett weit nach vorn gerückt, bogenförmiger Instrumentenkasten, mit Polsterstoff bezogene Mittelkonsole, die als Armlehne fungiert.

Auch für den Ur-Esprit muss man heute noch tief in die Tasche greifen: 15.000 Euro und mehr sind dabei keine Seltenheit. Doch vor allem für ein Sondermodell lohnt sich die Investition auf jeden Fall.

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Pflicht-Termine für Oldtimer-Liebhaber https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/pflicht-termine-fuer-oldtimer-liebhaber/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/pflicht-termine-fuer-oldtimer-liebhaber/#comments Thu, 10 May 2012 11:42:52 +0000 Die Online-Redaktion https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/pflicht-termine-fuer-oldtimer-liebhaber/

panthermedia.net/Christa Eder

Wer Oldtimer-Fan ist, hat immer etwas zu tun: Denn selbst wenn man nicht selbst am Steuer seines Lieblings sitzt, gibt es ja immer noch Rennlegenden, Show-Events und Oldtimer-Messen zu bestaunen. Die Oldtimer-Saison 2012 verspricht jedenfalls einiges – hier eine kleine Übersicht über das Frühjahr mit allen Pflichtterminen.

Die engen Gassen der Monegassen bieten einen unübertroffenen Schauplatz für heiße Rennen wie den Grand Prix de Monaco, der dieses Jahr am 11. und 12. Mai stattfindet. Denn wer hier einmal bremst, hat bereits verloren: Das haben auch Rennlegenden wie Formel 1 – Weltmeister Jackie Ickx zu spüren bekommen, denen man in Monaco hervorragend nachspüren kann.

Vom 17. bis zum 20. Mai gibt es schon den nächsten Höhepunkt: Das historische Mille Miglia lädt zum Rennen. BMW ist mit historischen 328ern dabei, die nach Vorbild des Gewinnerautos von 1940 gebaut wurden. Auch die anderen Hersteller schicken lupenreine historische Autos ins Rennen – das Herz eines jeden Oldtimer-Fans schlägt hier garantiert höher! Für wen der Abstecher nach Brescia nicht in Frage kommt, der kann alternativ auch an den Bodensee: Denn dort findet an diesem Wochenende die „Oldtimer und Event-Messe“ statt, wo neben alten Autos auch legendäre Flugzeuge in Aktion erlebt werden können.

Wer nicht zuschauen, sondern selber fahren will, kriegt diese Gelegenheit zwischen dem 7. und 10. Juni: Denn dann steht wieder das Eifel Classic und Eifelrennen an. Jeder mit einem historischen Auto mit Baujahr bis 1992 kann dann über die Nordschleife und den Grand-Prix-Rundkurs flitzen. Preiswert ist das Vergnügen aber nicht: Das Startgeld beträgt gut 1.500 Euro.

Vom 28. Juni bis zum 1. Juli macht die Oldtimer-Szene halt im Nordosten Deutschlands: Denn der ADAC lädt in der Hansestadt Stralsund zur Deutschland Klassik. Nicht nur eine schöne Abwechslung für Urlauber, denn jeder ab zwanzig Jahren kann sich beim Event einem Concours D’elegance stellen.

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Kaufberatung für Youngtimer https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/kaufberatung-fuer-youngtimer/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/kaufberatung-fuer-youngtimer/#comments Wed, 02 May 2012 13:28:30 +0000 Gerd https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/?p=237

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Neben Oldtimern gibt es auch Youngtimer. Aber auch Youngtimer sind, je nach Perspektive, nicht gerade jung, sondern mindestens 20 Jahre alt. Weil 20 Jahre nicht ausreichen, um als Oldtimer, die Bezeichnung steht und fällt mit der 30-Jahrgrenze, zu gelten, werden diese Vehikel mit Sammlerwert, eben als Youngtimer bezeichnet.

Einen Youngtimer aufzuspüren ist nicht immer leicht. Aufgrund ihres Sammlerwertes, der eng verknüpft mit Geschichte und Verarbeitung des Fahrzeugs ist, sind Youngtimer, wie der Name schon erahnen lässt, Raritäten.
Über spezialisierte Händler, oder Auktionen lassen sich sicher einige Schmuckstücke ausmachen, welche aber mit Zusatzkosten und Händlerpauschalen verbunden sind.
Lohnender sind da Online-Portale, bei denen die Verkäufer oft nicht ahnen, welch begehrtes Unikat dort verkaufen.

Ein angemessener Preis lässt sich auch bei Youngtimern über Angebot und Nachfrage ermitteln. Marktpreise werde ständig erneuert und können wiederum auf Online-Portalen abgerufen werden. Der Zustand des Autos entscheidet letztendlich über einen angebrachten Preis. Deshalb gilt es schon vorab, sich über die Technik des gewünschten Modells zu informieren. Es ist unabdingbar zu wissen, wie die Ersatzteilsituation für den gewünschten Youngtimer aussieht.

Die Unterhaltskosten eines Youngtimers, der wie wir fest gestellt haben gar nicht so jung ist, sind, ähnlich wie beim Oldtimer ziemlich hoch. Die 30-Jahrgrenze der Oldtimer garantiert auch Vorteile beim Fiskus, die der Youngtimer, aufgrund seines jungen Alters nicht genießt. Steuerrechtlich gesehen ist der Youngtimer demnach eine nicht-nachhaltige, nicht-zeitgemäße Emissionsschleuder, die viel zu viel Sprit verbraucht und deshalb auch höher besteuert wird. Um an die ersehnte Umweltplakette, die den Eintritt in Umweltzonen garantiert, zu kommen, müssen im Youngtimer also in vielen Fällen teure Rußpartikelfilter nachgerüstet werden.

Beispiele für Youngtimer sind unter anderem der BMW 3er Cabrio, mit Baujahr 1986 und der Ford Capri in der Reihe 1969 bis 1986.

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Youngtimer: der Volvo 740/760 https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/youngtimer-der-volvo-740760/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/youngtimer-der-volvo-740760/#comments Thu, 26 Apr 2012 09:06:10 +0000 Phillip https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/?p=230

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Die ursprüngliche Idee war es 1982 den 240er Volvo durch den 7er Volvo abzulösen, aber diese Strategie ging damals nicht ganz auf. Der 240er war zu dieser Zeit immerhin schon seit einem Jahrzehnt auf dem Markt und man erhoffte sich, mit dem 7er etwas frischen Wind in die Szene zu bringen. Die Fan-Gemeinde hingegen war enttäuscht, denn das Design des 7er Volvos galt den Europäern als viel zu amerikanisch. Insbesondere mit der Stufenheckversion, welche sich durch ihre Abrisskante am Dach auszeichnet, konnten sich die eingefleischten Fans nicht anfreunden. Heute ist genau diese Form wie „Donnars Beil“, wie damals eine schwedische Zeitung zum Auto schrieb, das was den Kultcharakter dieses Youngtimers ausmacht. Erstaunlicherweise wird der Wagen heute eigentlich nur mit positiven Eigenschaften beschrieben. Dabei geht es sowohl um das Design des Autos als auch um seine Fahr- und Getriebeeigenschaften. Aufgrund seiner eher stattlichen Erscheinung wird das Auto meist teurer eingeschätzt, als es eigentlich ist. Denn ganz im Gegenteil, den 7er bekommt man speziell als Limousine auch heute noch zu fairen Preisen. Im Gegensatz dazu ist ein 244er des gleichen Baujahres tatsächlich schnell doppelt so teuer. Einen 7er, an dem noch ein bißchen etwas selbst gemacht werden muss, kann man nämlich schon für 800,00 Euro bekommen. Auch die Sechszylindermodelle sind nicht unbedingt viel teurer, aber oft besser ausgestattet. Automatik und eine Lederausstattung sind hier keine Seltenheit. Etwas abschreckend können vielleicht die hohen Tachostände der Gebrauchten wirken. Der 7er wurde früher, wie auch schon der 2er und dann später der 9er, hauptsächlich von Vielfahrern gekauft. Somit sind Tachostände von 200.000 bis 300.000 eher die Regel als weniger. Das macht diesem Auto jedoch nichts aus, denn die 7er Reihe hat meist eine deutlich bessere Wartung und Pflege bekommen als die 2er Reihe und so sind sogar die Kombis oft noch in einem sehr guten Zustand und eben deutlich günstiger als die 240er. Typische Schwachstellen sind ein nicht funktionsfähiger Turbolader, Kantenrost und leichter Ölverlust am Getriebe.
Insgesamt ist der Kauf eines Volvos aus der 7er Reihe durchaus zu empfehlen, denn er ist mechanisch solide und weist nur einen geringen Wertverlust auf. Auch Ersatzteile sind derzeit noch gut aus zweiter Hand zu bekommen. Wer sich für einen 7er entscheidet, sollte mit dem Kauf jedoch nicht allzu lange warten, denn die Preise ziehen nach und nach an, da der Wert dieses Wagens endlich wieder erkannt wird.

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Leasing – Damit der eigene Oldtimer kein Traum bleibt https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/leasing-damit-der-eigene-oldtimer-kein-traum-bleibt18-04/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/leasing-damit-der-eigene-oldtimer-kein-traum-bleibt18-04/#comments Tue, 17 Apr 2012 13:53:18 +0000 Gerd https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/?p=223  

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Oldtimer sind ein Hingucker für jedermann. So eine prachtvolle Karosse, das ist schon ein kleines Erlebnis. Nicht wenige träumen davon, einen Oldtimer zu besitzen, doch scheitern sie oftmals an der Finanzierung, denn Banken scheuen die Finanzierung eines solchen Anschaffungsmodells. Grund hierfür ist das Fehlen eines Bewertungsmodells für die Banken. Und so bleiben die meisten Oldtimer-Liebhaber, oldtimer-los.

Doch das muss nicht sein. Wie wäre es statt eines Kaufes mit einem Leasing? Es gibt einige Angebote, die es sich lohnt, einmal näher anzuschauen.

Einige Leasingfirmen haben sich ausschließlich auf Oldtimer spezialisiert. Diese Unternehmen besitzen die Expertisen, um eine Finanzierung berechnen zu können.
Wer unbedingt einen Oldtimer in seiner Garage stehen haben möchte, der sollte sich über steuerlich anerkannte Lösungen informieren. Bei Oldtimer-Leasing-Unternehmen wird das Leasinggut beim Ablauf des Vertrages dem Leasinggeber wieder zurückgegeben.

Und so funktioniert das Ganze: Der Interessent kauft den Oldtimer, der ihm gefällt. Ehe er dies tut, schließt er eine Leasing-Zusage mit dem Leasing-Unternehmen ab. Das Unternehmen steht dann als Leasing-Partner im Kaufvertrag und übernimmt die Kaufpreiszahlung. Im zweiten Schritt wird mit dem Kunden eine Anzahlung für das Fahrzeug, die Nutzungsdauer und der Restwert ausgehandelt. Aus diesem Vertrag wird eine Monatsrate erstellt, die der Leasing-Kunde an das Leasing-Unternehmen monatlich zahlt. Der Leasing-Kunde kann in vielen Fällen die monatliche Rate als Aufwand steuerlich absetzen. Hierfür muss er jedoch einige Regeln einhalten. Insbesondere ist ein Oldtimer als Firmenfahrzeug interessant, da hier eine 1-Prozentregel gilt. Über die Regelungen sollte sich der Interessent jedoch genau informieren.

Fakt ist, die Leasing-Laufzeit beträgt zwischen 30 und 60 Monaten. Sollten in der Zeit Schäden entstehen, muss der Kunde die Kosten selbst übernehmen. Dies gilt auch für die Wartung und jegliche Reparaturen.

Trotzdem ist das Leasing-Modell eine interessante Alternative zum Kauf, vorausgesetzt man informiert sich über die Regelungen im Detail.

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Der BMW Z1 https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/der-bmw-z1/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/der-bmw-z1/#comments Mon, 16 Apr 2012 17:03:34 +0000 Phillip https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/?p=205

© panthermedia.net/Igor Lubnevskiy

Das Rad lässt sich auch nicht neu erfinden. Dennoch ist der Versuch durchaus gestattet. So kann man Autobauer BMW ruhig Respekt zollen, wenn man sich die Geschichte des BMW Z1 näher betrachtet. Vor einem Vierteljahrhundert präsentierten die Münchner auf der IAA ihren Kunststoff-Zweisitzer, der zwei Jahre später in die Serienproduktion ging. Allein schon der Einstieg machte gehörig Eindruck und verdeutlicht am Besten, wie ambitioniert und mutig die BMW-Techniker zu Werke gingen. Doch der Mut sollte belohnt werden.

Die limitierte Auflage von 8000 Stück war trotz eines stolzen Preises schnell verkauft. 85.000 Mark musste man Ende der Achtziger Jahre für einen neuen Z1 hinblättern und viel günstiger ist er auch heute nicht zu haben. Seit dem Produktionsstop 1991 steigt der Sammlerpreis zunehmend. Bus zu 40.000 Euro muss man für gute erhaltene Exemplare investieren. Aber noch heute bleibt zumindest der Einstieg ein echter Hingucker. Die Türen des Z1 lassen sich per Zahnriemen komplett in die massiven Schweller versenken und heben das Alleinstellungsmerkmal des Z1 hervor. Sogar das Fahren mit eingefahrenen Türen ist laut TÜV möglich, versaut aber ein wenig den Spaß beim Aussteigen. Auch die hohen Reparaturkosten bei defektem Türmechanismus sorgten für Unmut.

Unter der Haube fand sich ein 2,5-Liter-Reihensechszylinder wieder, der mit 170 PS ziemlich gut ausgestattet, jedoch im Preis-Leistungs-Verhältnis nur mittelmäßig war. Die Konstrukteure machten dies mit Einbau als “Front-Mittel-Motor” wieder wett, der durch die Position nah am Fahrer und hinter die Vorderachse für agiles und ausgeglichnes Fahren sorgte. Richtungsweisend war auch die Hülle des kantigen Roadsters: mehrere Kunststoff-Schichten schmiegten sich über ein Stahlblech-Gestell. Verziert wurde die Außenhaut auch mal künstlerisch: A. R. Penck pinselte seine charakteristischen Ornamente und Strichmännchen auf ein rotes Exemplar.

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Youngtimer als Geldanlage https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/youngtimer-als-geldanlage/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/youngtimer-als-geldanlage/#comments Thu, 05 Apr 2012 13:58:17 +0000 Phillip https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/?p=166

© Martina Berg - Fotolia.com

Mittlerweile sind alte Autos eine lukrative Wertanlage. Wer in einen Oldtimer investiert, kann sich seiner Wertsteigerung sicher sein. In Deutschland und Österreich haben sich die durchschnittlichen Werte im letzten Jahr gut entwickelt. Der DOI (“Deutscher Oldtimer Index”, veröffentlicht vom Verband der Automobilindustrie) stieg 2011 um 9,3 Prozent! Der Durchschnittswert, der aus 88 Wagen ermittelt wurde, hat sich seit 1990 sogar fast verdoppelt! Diese Zahlen sprechen definitiv für eine Investition in einen Oldtimer. (Den prozentual größten Wertzuwachs hat der 2CV – die Ente – von Citroen.)

Jedoch hat sich der Markt in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr stark verändert. Wenngleich früher noch Hobby-Sammler und -Schrauber die Käufer der alten Autos ausmachten, sind heute schon Investoren und Kapitalanleger die eigentlichen Kunden am Markt. Deshalb werden die Oldtimer auch immer teurer. Die zehn begehrtesten Oldtimer 2011 liessen sich Sammler knapp 70 Millionen Dollar kosten. Nun haben Autokenner alternativ eine neue Anlagemöglichkeit entdeckt: den Youngtimer. Sie sind zwischen 15 und 30 Jahre alt und dieser Fluß trocknet so schnell nicht aus. Vor allem aber kann man sich einen Youngtimer noch leisten. Für einen Audi 100 C3 in gutem Zustand blättert man beispielsweise 2.500 bis 4000 Euro hin. Ein Mercedes 300 SL (Sechszylinder, 20 Jahre, gut erhalten) kostet circa 15.000 Euro, die beliebten 500 SL mit acht Zylindern finden sich in einem etwas höherem Preissegment.

Wer sich gern einen Old- oder Youngtimer zulegen möchte, sollte am besten einen eigenen Schuppen oder eine Garage haben, um den Wagen sicher und geschützt abstellen zu könne. Am besten sucht man sich auch einen Markenclub, der einem mit Fachwissen zur Seite steht, damit man sich nicht von Betrügern abziehen lässt, was Restauration, Autoteile, Mechanik… betrifft.

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Tipps für den Oldtimer-Kauf https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/tipps-fuer-den-oldtimer-kauf/ https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/tipps-fuer-den-oldtimer-kauf/#comments Mon, 26 Mar 2012 17:00:44 +0000 Phillip https://www.fahrzeugforum-deutschland.de/?p=163  

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Einen Young- oder Oldtimer zu besitzen ist für viele ein langgehegter Traum. Anstatt für modernste Technik im Auto und neustes Design schlägt ihr Herz für das Gefühl in einem wirklich wertvollen Gefährt zu sitzen. Ganz zu schweigen von den zahlreichen neidvollen Blicken am Straßenrand. Doch genauso groß wie der Wunsch nach so einem besonderen Automodel, so hoch ist auch der Preis, der für diese Autos auf den Tisch gelegt werden muss. In der Tat gibt es keine wirklichen Schnäppchen und sollte doch einmal ein wahnsinnig günstiger Preis auftauchen, stellt sich automatisch die Frage: Was stimmt nicht mit dem Auto. Denn auch wenn von Außen alles stimmt, sich der Verkäufer vor Lob geradezu überschlägt, ist Vorsicht geboten.

Jetzt sollte man keinen Kauf auf die schnelle machen. Vorher ist es wichtig, sich gründlich über das jeweilige Modell zu informieren. Welche Schwachstellen gibt es? Wie hoch sollte der Preis sein? Antworten zu diesen und ähnlichen Fragen bieten Marken- und Modellclubs. Außerdem zahlt es sich in jedem Fall aus, zum Kaufgeschäft einen Kenner alter Autos mitzunehmen. Selbst einen Sachverständigen für 150 Euro zu engagieren lohnt sich, wenn man dafür einem Fehlkauf entgeht. Auch wenn es sich nach einem großen Umstand anhört, die Besichtigung auf einer Hebebühne gehört in jedem Fall dazu, um das Blech und die Aggregate zu prüfen.

Stimmt alles, sollte einem Kauf natürlich nichts mehr im Wege stehen. Allerdings ist immer an einen ordnungsmäßigen Kaufvertrag zu denken! Am besten in schriftlicher Form. Eine Vorlage von einem solchen Kaufvertrag, sogar speziell für alte Autos, lässt sich problemlos im Internet findent. In einem solchen Vertrag kann auch die Zustandsnote festgehalten werden, sofern sie von einem Sachverständigen festgestellt wurde. Die Noten bewegen sich in einer Spanne von 1 bis 5.

 

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