Ein Oldtimer als Altersvorsorge?

Bild: © jehafo - Fotolia.com - Ein restaurierter Oldtimer

Wer sich einen Oldtimer zulegen will, der denkt dabei häufig an Kindheitsträume und Herzenswünsche. Aber trotz der Liebe zu Oldtimern sollte man beim Kauf nicht seinen Verstand ausschalten. Gerade Neueinsteiger auf diesem Gebiet lasse sich nämlich bei der ersten Anschaffung oftmals von tollen Formen und zu viel Emotionen leiten.

Deshalb informieren Sie sich vorher in Fachzeitschriften, z.B. Motor-Klassik oder Oldtimer-Markt und dem Internet genau darüber, was für ein Auto Sie haben wollen und wie viel es in etwa kosten wird. Empfehlenswert ist es jedoch etwas mehr Geld zu investieren, als selbst zu restaurieren, denn das kann richtig ins Geld gehen. Berechnen sie deshalb vorher auch was für Kosten später auf Sie zukommen können. Auch ein “Classic-Data”- Gutachten macht vor dem Kauf Sinn, um später keine bösen Überraschungen zu erleben.

Verfügbarkeit von Ersatzteilen

Achten Sie beim Kauf auch unbedingt darauf, dass Sie alle nötigen Ersatzteile bei Bedarf für ihren Oldtimer bekommen können. Oftmals müssen für Vorkriegsfahrzeuge Teile nachgefertigt werden, was das Budget nachhaltig sehr belastet. Fahrzeuge, bei denen sich der Hersteller um die Verfügbarkeit von Ersatzteilen kümmert sind deshalb besonders gut. Als vorbildlich gelten hier, Porsche und Mercedes-Benz.

Oldtimer als Altersvorsorge

Wer sich heute manchmal fragt: “Was soll den aus unserer Rente werden?” Dem kann man nur empfehlen in einen Oldtimer zu investieren. Denn diese Fahrzeuge sind bei weitem wertstabiler als neue Autos. Es ist nicht selten, dass ein gut erhaltener Oldtimer innerhalb von 10 Jahren um 50 % an Wert zunimmt. Der Trend bei guten Fahrzeugen ist jedenfalls sehr ermutigend. Natürlich sollte ein Oldtimer nicht nur als Altersvorsorge gekauft werden,  sondern ist meist eine Herzensangelegenheit. Aber rentieren wird es sich später sicherlich trotzdem.

Verfasst von Phillip um 07:27:57 - am 24. April 2026/span>

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