Im heutigen Artikel soll es um einen britischen Klassiker gehen. Genauer gesagt um den Aston Martin DB1, der als britisches Markenzeichen gesehen werden kann. Er steht als Fahrzeug sinnbildlich für vieles, was uns als “typisch britisch” erscheint.
Der Aston Martin DB1 hieß zuerst Atom
Recherchiert man über den Aston Martin DB1, findet man schnell heraus, dass der heutige Name dem Fahrzeug erst einige Zeit später verliehen wurde. Gebaut wurde der Wagen in der Zeit von 1948 bis 1950 und damals lautete die Bezeichnung noch “2-Litre Sports”. Besonders an dem Wagen damals: Der Aston Martin DB1 war das erste Modell der Marke, welches unter dem neuen Direktor David Brown das Werk verließ. Vorgestellt wurde der Sportwagen auf der London Motor Show 1948 und insgesamt wurden nur 14 Stück der heute so begehrten Serie produziert. Als Basis des Klassikers diente seinerzeit der Prototyp Aston Martin Atom, weshalb er zuerst auch diesen Namen trug.
Eine neue Karosserie musste her
Der besagte Atom wiederum wurde bereits während des zweiten Weltkrieges entwickelt. Er war eine Kreation des Entwicklers Claude Hill und war zuerst ein reines Rennauto, welches bei verschiedenen Rennen wie dem 24-Stunden-Rennen in Spa Preise gewann. Aufgrund seines Erfolges wurde später dann eine Straßenversion entwickelt. In dieser Version fand der Klassiker dann bei den Briten Anklang, als der zwei-Liter-Motor, welcher mit vier Zylindern arbeitete und über ein Rohrrahmenchassis verfügte, in eine neue Karosserie verpflanzt wurde- der Aston Martin DB1 war somit geboren.
Nachfolger war ausschlaggebend für die Umbenennung
Der Aston Martin DB1 war ein klassischer Roadster mit zwei Sitzen. Mit seinen 66 kW brachte er es mit seinem Motor auf Spitzengeschwindigkeiten von 150 km/h. Die Fahrzeuge aus dieser Reihe besaßen einen dreiteiligen Kühlergrill, der den Stil der Marke bis heute nachhaltig prägte. Umbenannt wurde der Aston Martin DB1 im Jahr 1950, als das Nachfolgermodell mit einem Reihensechszylinder-Motor, dem DB2, auf den Markt kam.


