Der Herbst ist da, Wildunfälle nehmen zu

Bild: © Petair - Fotolia.com - Der Herbst ist da, und mit ihm die Gefahr von Wildunfällen

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Der Herbst ist für viele Menschen die zweitschönste Jahreszeit nach dem Frühling. Er färbt die Blätter schön, lässt kleine Kindern glücklich mit ihren Drachen durch den Wind jagen und sorgt dafür, dass man wieder etwas besinnlicher wird. Auf den Straßen Deutschlands bringt er allerdings auch einige unschöne Dinge mit sich. Denn gerade im Herbst steigt vor allem auch das Risiko von Wildunfällen.

Bis zu einer halben Million Tiere lassen ihr Leben auf deutschen Straßen, vor allem in den Morgen- und Abendstunden. Rehe, Hasen oder Wildschweine sind in den Herbstmonaten auf Deckungssuche, da die zahlreichen abgeernteten Felder, die an Waldrändern und Wiesen liegen, keinen Schutz bieten. Der ADAC hat kürzlich veröffentlicht, dass circa 220 000 Rehe, 12 000 Wildschweine und 200 000 Hasen jährlich getötet werden.
Und nicht nur das, auch die Verkehrsteilnehmer selbst werden bei den Unfällen zum Teil schwer verletzt: 2 500 sind es hier an der Zahl.

Es gibt einige einfache Dinge, die man beachten kann, um diese erschreckenden Zahlen zu minimieren. Da die meisten Tiere besonders morgens und abends auf der Suche nach Futter die Straßen passieren, ist vor allem in diesen Zeiten eine vorausschauende Fahrweise von größter Wichtigkeit. Eine verringerte Geschwindigkeit zählt genauso dazu wie ein ausreichender Abstand zum Vordermann. So kann ein Großteil der Unfälle meist schon vermieden werden. Wenn sich ein Zusammentreffen nicht mehr umgehen lässt, sollte man darauf achten, seinen Wagen voll abzubremsen und dabei dem Tier unter keinen Umständen auszuweichen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Folgen eines Frontalzusammenpralls auf der anderen Fahrbahn oder mit einem Baum sind weitaus gravierender.
Auch wenn es zum Zusammenstoß mit einem Tier gekommen ist, gibt es wichtige Hinweise im Kopf zu behalten. Nachdem der Warnblinker und das Warndreieck aufgestellt wurden, gilt es vor allem, das angefahrene Tier nicht zu berühren. Es könnte, sollte es nur verletzt sein, in Panik geraten und auskeilen. Auch Krankheiten können rasch übertragen werden.
Schlussendlich muss in jedem Fall die Polizei gerufen werden.

Verfasst von Gerd um 10:46:59 - am 9. Oktober 2012

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