Schon sein erster Auftritt im Jahr 1972 begeisterte Sportwagenfans auf der ganzen Welt. In München bei den Olympischen Spielen stellte BMW sein neues Schmuckstück unter dem Namen BMW Turbo vor.
Liebling der Massen
Für damalige Sinne geradezu außergewöhnlich war das Design, dass Flügeltüren Schiebefenster an den hinteren Scheiben und aufregende Klappscheinwerfer beinhaltete. Starke 280 PS brachte der 4-Zylinder auf den Asphalt und überzeugte die Massen derart, dass BMW ein zweites Concept folgen ließ. Im Jahre 1978 war es dann endlich soweit, der BMW M1 feierte auf dem Pariser Autosalon seine vielbeachtete Premiere; doch nicht ohne eigene Modifikationen über sich ergehen gelassen zu haben: Die Flügeltüren fielen anscheinend der Vernunft zum Opfer, die sportliche Lackierung in Rot wich einem eher herkömmlichen Weiß. Dazu gesellten sich einige Details, die es bereits in dem damaligen 6er-Modell der Bayerischen Motorenwerke gab.
BMW mit Seltenheitswert
Die Motoren-Power übernahm nun ein 6-Zylinder in Reihe, der mit seinen 3,5 Litern Hubraum 277 PS aufbrachte. Die eigentliche Zukunft des BMW M1 sah der Hersteller allerdings auch im Rennsport, denn genau zu diesem Zwecke wurde im Jahr 1972 die M GmbH ins Leben gerufen, die mit dem BMW M1 ihr Debüt feierte. Bis zum Jahr 1981 wurden lediglich 460 Exemplare gebaut, also eine wahre Rarität, die sich leider eher selten auf Plattformen wie kleinanzeigen.ebay.de wiederfinden wird.
Bis das Serienmodell allerdings seine Premiere feiern konnte, legte der Sportwagen eine wahre Odyssee zurück. Diverse Tests von unterschiedlichen Prototypen, die auf verschiedenen Teststrecken erprobt wurden und eine Beinahe-Zusammenarbeit mit Lamborghini markieren nur einen groben Einblick in das Hin und Her während der jahrelangen Produktionszeit, der sich der M1 unterziehen musste. Aber die Anstrengungen schienen sich nach Verkaufsstart gleich auszuzahlen, denn laut damaliger Konzern-Angaben konnte man den Bestellungen kaum nachkommen.
Der Renner von BMW erwies sich in den Folgejahren als wahrer Liebling der professionellen Rennfahrer, die ihren Spaß mit dem M1 hatten. Spätere Formel-1-Legenden wie Niki Lauda und Nelson Piquet nahmen mit Vergnügen hinterm Steuer des BMW M1 Platz.


