Wer sich für einen amerikanischen Oldtimer interessiert, dem stehen auf dem deutschen Automarkt nur wenige Angebote zur Verfügung. Die Idee einen Oldtimer deshalb aus den USA zu importieren, klingt verlockend. Doch was müssen Sie über den Kauf eines Autos in den Staaten wissen? Wir geben Ihnen ein paar nützliche Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Wie finde ich den passenden Oldtimer?
Der US-amerikanische Automarkt ist stark von lokalen Angeboten geprägt. Meist inserieren Verkäufer in Anzeigenblättern wie “Hemmings” oder “Auto-Trader”. Allerdings gibt es natürlich inzwischen im Zeitalter des Web auch viele Angebote im Netz. Für Oldtimer ist jedoch eine Fan-oder Club-Seite zum gesuchten Modell meist die beste Wahl. Hier gibt es oftmals Linkempfehlungen und Foren als Quelle für preiswerte Auto-Angebote. Auch lohnt sich die Suche vor Ort auf den “Auto-Märkten”, welche an vielen Wochenenden stattfinden. Einer der bekanntesten “Flohmärkte” für Autos befindet sich z.B. an der Westküste in einem Vorort von L.A.
Wie lange dauert die Suche?
Neuwagen findet man wie Sand am Meer und deshalb reichen hierfür meist 3-4 Tage aus. Wer sich jedoch um einen gut erhaltenen Oldtimer bemüht, der muss etwas mehr Zeit einplanen. Sollten sie vor Ort kaufen wollen, rechnen Sie mit mindestens zehn Tagen, damit man an zwei Wochenenden suchen kann.
Wie wird bezahlt?
Am besten geeignet ist natürlich Bargeld. Aber denken Sie daran, dass Sie Beträge über 10 000 Dollar vor Einreise beim Zoll anmelden müssen. Viele Händler und auch Privatleute lassen sich aber auf eine Bar-Anzahlung von etwa 10 Prozent ein, der Rest des Kaufpreises wird dann per Blitzüberweisung auf deren Bankkonto eingezahlt. Klären Sie die Modalitäten hierfür am besten vorher mit ihrer Bank.


